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Wasserpest wird wieder gemäht
Donnerstag, 8. Juli 2010, 14:16 Uhr

von:

DANIELA VEUGELERS


Kategorie: Startseite, Grenzland, Nettetal

Nettetal. Im August vergangenen Jahres konnten die Nettetaler erstmalig ein ganz besonderes Phänomen beobachten. Nach anhaltendem warmen Wetter zeigte sich der De-Wittsee komplett in „grün“. Grund war die explosionsartige Vermehrung der sogenannten Wasserpest. Die Fadenalge ließ keinen Sport mehr auf dem De-Wittsee und Poelvennsee zu.


Die Wassersportfreunde des WSV De-Wittsee wandten sich mit einem dringenden Appell an den Bürgermeister. „Die Situation ist dramatisch für Anfänger und bedrohlich für unseren Sport“, sagte Klaus Scheffler, Abteilungsleiter Kanupolo bei den Wassersportfreunden 1946 am De-Wittsee vor einem Jahr.

In diesem Jahr meldet sich die nordamerikanischen Wasserpest eindrucksvoll zurück. „Die Fadenalge ist bereits bis 20 Zentimeter unter die Wasseroberfläche gewachsen“, bestätigte der Geschäftsführer des Netteverbandes, Volker Dietl am Montag. Man sei intensiv mit den Wassersportfreunden im Gespräch. unterstrich auch der Bürgermeister und Verbandsvorsteher des Netteverbandes, Christian Wagner. Durch die starke Verkrautung der Seen sind die Wassersportler - hier vor allem die Kanupolospieler - erheblich eingeschränkt. Dabei müssen die Kanupolospieler derzeit intensiv trainieren, wollen sie doch ihre Platzierung in der Bundeliga erneut verbessern.

Der Netteverband kontrolliert seit einigen Wochen fast täglich die Wasserstände - und entschloss sich jetzt, bereits im Juli die Seen wie im Vorjahr mit einem Mähboot freizuschneiden. Es sei zwar nicht Aufgabe des Verbandes, die Wassersportflächen zu schneiden, wohl aber die Fließgeschwindigkeit in Nette und Seen und den Wasserdurchfluss zu sichern.

Deshalb werde in Kürze der Durchfluss zwischen Wittseeauslauf und dem Poelvennsee geschnitten. In diesem Zuge soll auch der Uferbereich, in dem die Kanupolospieler trainieren, freigeschnitten werden.








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