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Depot: Ein Wellness-Park für Brüggen
Donnerstag, 4. März 2010, 14:04 Uhr

von:

THOMAS HOFFMANN


Kategorie: Startseite, Brüggen, Grenzland

Brüggen. Es war der Traum der ersten Stunde nach der Stunde „null“ des Depots: Hier sollte ein Ferienpark entstehen. Der Plan platzte seinerzeit jäh - und mit großem Trubel.


Doch noch immer steht ein solcher Ferienpark im Gebietsentwicklungsplan (GEP). Und offenbar tut sich hinter den Kulissen etwas zum Thema. „Ich habe damals dafür gekämpft, dass dieser Park in den GEP aufgenommen wird“, erinnert sich Brüggens Bürgermeister Gerhard Gottwald und fügt hinzu: „Nach wie vor wäre das für die Gemeinde interessant!“

Er weiß auch von den neuerlichen Anläufen: „Das soll wohl nicht mehr so aussehen wie Centerparks, sondern eher in die Richtung Wellness und Gesundheit gehen.“ Besprochen haben Brüggens Kommunalpolitiker das Thema bereits im Fachausschuss - nicht-öffentlich. „Das Ergebnis? Wir sind offen!“, berichtete Gottwald. Zuvor hatte der Geschäftsführer der Kreis-Viersener Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), Rolf Adolphs, die Vorhaben kurz vorgestellt. An die WFG hatten sich die bisher unbekannten Interessenten gewandt. Sie ist Eigentümerin der besagten Fläche. Es geht um ein etwa 48 Hektar großes Areal, das innerhalb des Zauns hinter dem Eingang an der Barbarastraße liegt.

In Euphorie will der Bürgermeister allerdings nicht verfallen: „Ich bin da realis-tisch, immer offen für Anfragen, neue Entwicklungen und interessante Pläne. Aber die müssen schon auf ihre Belastbarkeit geprüft werden.“

Unkontrollierbare Wohnbebauung auf jeden Fall verhindern

Die Brüggener wollen tunlichst darauf achten, dass es nicht zu einer unkontrollierbaren Wohnbebauung auf dem Gelände kommt.

Nun wird sich der Gemeinderat am kommenden Dienstagabend - wieder nicht-öffentlich - mit dem Thema befassen. „Wir werden da wahrscheinlich ein Signal geben“, vermutet Brüggens erster Bürger: „Nämlich, dass wir uns das noch immer gut vorstellen können.“

Nur wenn Brüggen Interesse hat, kann es in die Planung gehen

Das ist wichtig. Denn nur, wenn die Gemeinde weiter Interesse an einem solchen Projekt hat, können die Inves-toren aus ihren Ideen Pläne reifen lassen, über die man später diskutieren kann.

Bedeckt gibt sich die WFG zum Thema. Der Sprecher der Kreis-Wirtschaftsförderer, Kaspar Müller-Bringmann: „Wir können derzeit dazu noch nichts sagen.“








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